Die 7 Intelligenzen
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Unser Bild vom Kind / unsere Rolle im Hinblick auf den Bildungs- und Erziehungsauftrag

Wir Erwachsenen wissen: Das ganze Leben ist Lernen. Im Hort beschäftigen wir uns vorrangig mit dem Lernen, welches nicht vordergründig 

Lehrinhalt der Schule ist.

Für diese Vermittlung von Wissen arbeiten an unserer Schule viele engagierte Lehrer.

 

Dieses Lernen unterstützen wir durch das Angebot – Erledigung der Hausaufgaben im Hort.

Die Erzieher  verstehen das Kind als selbsttätige Persönlichkeit. Es bildet sich selbst. Das Kind wählt aus, welche Bildungsinhalte ihm 

interessant erscheinen, wo und wann es sich bilden will.

 

Anlehnend an die psychologischen Grundgedanken von Piaget begreifen wir das Kind als konstruierende Persönlichkeit, die sich mit ihrer 

Umwelt auseinander setzt.

 

Wir können nicht erwarten, dass sich Bildung mittels Bildungstrichter einflößen lässt.

 

Dieses Wissen erfordert eine andere pädagogische Arbeit, eine andere Raumgestaltung und eine andere Definition des Begriffs „Erzieher“.

 

Zutreffender wäre es, den Begriff des Ermöglichers zu prägen, der Kindern es ermöglicht, ihre sie beschäftigenden Themen auszuloten 

und weiter zu verfolgen. Dabei steht die Suche nach den eigenen Lösungen im Vordergrund.

 

Denn Kinder zu befähigen, selbst Lösungen zu suchen und zu finden, schon Bekanntes mit Neuem zu verknüpfen, ist eine wichtige 

Schlüsselkompetenz zur Ausprägung von Lebenskompetenz.

 

Ziele unserer Einrichtung

 

                          

Der Hort ist ein Lebens - und Erfahrungsraum für Kinder.

 

Unsere Aufgabe besteht darin, mit  dem Kind einen Lebensbereich zu schaffen, in dem es tätig werden, sich mit der Umwelt auseinander 

setzen kann, sich wohl und geborgen fühlt.

 

Im Hinblick auf die Beendigung der Hortzeit, spätestens nach der Klasse vier, möchten wir die Kinder befähigt haben, Freizeit sinnvoll 

gestalten, Konflikte lösen, Freundschaften und Kontakte knüpfen sowie Bildungsmöglichkeiten ausschöpfen zu können..

Themen anzubieten, ist ebenfalls Aufgabe des Ermöglichers.

Diese Wandlung im Erzieherberuf setzt auch andere Herangehensweisen an die Aufgabe, den Bildungsauftrag umzusetzen, voraus.

 

Für uns heißt das: den Kindern die Möglichkeit und den Raum zu geben, aktiv tätig zu werden. Der Hort ist ein Lernort und Forschungsraum 

für Kinder und gleichzeitig unabdingbar für Erzieher.

 

Wir verstehen uns als Ratgeber im Hintergrund, der Bedürfnisse erfasst und mit dazu beiträgt, dass diese befriedigt werden können.

 

Ein Augenmerk liegt auch auf der Wertevermittlung. Es ist uns wichtig, gemeinsam mit den Kindern Werte zu definieren, sie zu formen und 

nach ihnen zu leben.

Grundlage für unsere Arbeit ist der Bildungsplan, den wir mit vielfältigen Methoden umsetzen.

 

Unsere Arbeit richtet sich auch nach der Sichtweise - sieben Intelligenzen  - aus.

Die 7 Intelligenzen – was ist das?

 

Diese Theorie geht von folgenden Ansätzen aus:

 

Jeder Mensch hat sieben Intelligenzbereiche, die unterschiedlich ausgeprägt sind. Je nach persönlichen Dispositionen, Erfahrungen, 

Einflüssen von innen (Gehirnströme) und außen (Reize durch die Umwelt) werden diese Bereiche weiter ausgeprägt.

 

Diese Theorie fragt nicht nach dem, was ein Kind nicht gut kann, sondern wo seine Stärken liegen.

Dabei sind hier keine Rückstände zum alterstypischen Kenntnisstand gemeint. Individuelle Hilfe zum Erreichen des alterstypischen Levels  

muss im Hort trotzdem geschehen.

Arbeiten wir mit den sieben Intelligenzen, fragen wir uns zum Beispiel bei der

sprachlichen 

Intelligenz:

- Spricht das Kind gern und geschickt?

- Benutzt es manchmal überraschende Sprachbilder?

- Versucht es, zu argumentieren?

- Versteht das Kind die Sprache der Erwachsenen leicht? 

logisch-mathematischen

Intelligenz:

- Sortiert das Kind gern Objekte nach ihren Merkmalen?

- Fragt ein Kind häufig, wie Dinge funktionieren?

- Entwickelt und benutzt das Kind Strategien?

- Zeigt das Kind Interesse an Zahlen?

Bewegungs-

intelligenz:

- Bewegt sich das Kind leicht und flüssig?

- Ist das Kind feinmotorisch geschickt?

- Erprobt das Kind selbst Rhythmen in seiner Bewegung?

musikalischen 

Intelligenz:

- Singt oder summt das Kind gern Melodien?

- Hat ein Kind Spaß daran, den Klang einzelner Instrumente zu unterscheiden?

- Experimentiert das Kind gern mit Klängen?

sozialen 

Intelligenz:

- Ist das Kind gern mit anderen Kindern zusammen?

- Suchen andere Kinder gern die Gesellschaft des Kindes?

- Leitet das Kind oft und gern das Spiel anderer Kinder an?

praktischen

Intelligenz:

- Nimmt ein Kind gern Dinge auseinander?

- Zeigt das Kind eine gute Hand – Auge – Koordination?

- Benutzt das Kind die Methode: Versuch und Irrtum und lernt daraus?

wissenschaftlichen

Intelligenz:

- Vergleicht das Kind Materialien und findet Ähnlichkeiten und Unterschiede heraus?

- Fragt das Kind häufig, um Dinge erklärt zu bekommen?

- Untersucht das Kind gern und intensiv Materialien und benutzt dabei mehrere Sinnesorgane?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Beantwortung der Fragen ist nur durch Beobachtung möglich.

In dem wir begreifen, was Kinder tun, erkennen wir auch die Themen, die sie beschäftigen.

Dann ist es uns möglich, Dinge bereitzustellen, die sie voran bringen, Räumlichkeiten zu gestalten und Weiterführendes einzubringen.

 

 

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Letzte Änderung:  18. August 2011 17:45