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Unser
Bild vom Kind / unsere Rolle im
Hinblick auf den Bildungs- und Erziehungsauftrag Wir Erwachsenen wissen: Das ganze Leben ist Lernen. Im Hort beschäftigen wir uns vorrangig mit dem Lernen, welches nicht vordergründig Lehrinhalt der Schule ist. Für diese Vermittlung von Wissen arbeiten an unserer Schule viele engagierte Lehrer.
Dieses Lernen unterstützen wir durch das Angebot – Erledigung der Hausaufgaben im Hort. Die Erzieher verstehen das Kind als selbsttätige Persönlichkeit. Es bildet sich selbst. Das Kind wählt aus, welche Bildungsinhalte ihm interessant erscheinen, wo und wann es sich bilden will.
Anlehnend an die psychologischen Grundgedanken von Piaget begreifen wir das Kind als konstruierende Persönlichkeit, die sich mit ihrer Umwelt auseinander setzt.
Wir können nicht erwarten, dass sich Bildung mittels Bildungstrichter einflößen lässt.
Dieses Wissen erfordert eine andere pädagogische Arbeit, eine andere Raumgestaltung und eine andere Definition des Begriffs „Erzieher“.
Zutreffender wäre es, den Begriff des Ermöglichers zu prägen, der Kindern es ermöglicht, ihre sie beschäftigenden Themen auszuloten und weiter zu verfolgen. Dabei steht die Suche nach den eigenen Lösungen im Vordergrund.
Denn Kinder zu befähigen, selbst Lösungen zu suchen und zu finden, schon Bekanntes mit Neuem zu verknüpfen, ist eine wichtige Schlüsselkompetenz zur Ausprägung von Lebenskompetenz.
Ziele unserer Einrichtung
Der Hort ist ein Lebens - und Erfahrungsraum für Kinder.
Unsere Aufgabe besteht darin, mit dem Kind einen Lebensbereich zu schaffen, in dem es tätig werden, sich mit der Umwelt auseinander setzen kann, sich wohl und geborgen fühlt.
Im Hinblick auf die Beendigung der Hortzeit, spätestens nach der Klasse vier, möchten wir die Kinder befähigt haben, Freizeit sinnvoll gestalten, Konflikte lösen, Freundschaften und Kontakte knüpfen sowie Bildungsmöglichkeiten ausschöpfen zu können.. Themen anzubieten, ist ebenfalls Aufgabe des Ermöglichers. Diese Wandlung im Erzieherberuf setzt auch andere Herangehensweisen an die Aufgabe, den Bildungsauftrag umzusetzen, voraus.
Für uns heißt das: den Kindern die Möglichkeit und den Raum zu geben, aktiv tätig zu werden. Der Hort ist ein Lernort und Forschungsraum für Kinder und gleichzeitig unabdingbar für Erzieher.
Wir verstehen uns als Ratgeber im Hintergrund, der Bedürfnisse erfasst und mit dazu beiträgt, dass diese befriedigt werden können.
Ein Augenmerk liegt auch auf der Wertevermittlung. Es ist uns wichtig, gemeinsam mit den Kindern Werte zu definieren, sie zu formen und nach ihnen zu leben. Grundlage für unsere Arbeit ist der Bildungsplan, den wir mit vielfältigen Methoden umsetzen.
Unsere Arbeit richtet sich auch nach der Sichtweise - sieben Intelligenzen - aus. Die 7 Intelligenzen – was ist das?
Diese Theorie geht von folgenden Ansätzen aus:
Jeder Mensch hat sieben Intelligenzbereiche, die unterschiedlich ausgeprägt sind. Je nach persönlichen Dispositionen, Erfahrungen, Einflüssen von innen (Gehirnströme) und außen (Reize durch die Umwelt) werden diese Bereiche weiter ausgeprägt.
Diese Theorie fragt nicht nach dem, was ein Kind nicht gut kann, sondern wo seine Stärken liegen. Dabei sind hier keine Rückstände zum alterstypischen Kenntnisstand gemeint. Individuelle Hilfe zum Erreichen des alterstypischen Levels muss im Hort trotzdem geschehen. Arbeiten wir mit den sieben Intelligenzen, fragen wir uns zum Beispiel bei der
Die Beantwortung der Fragen ist nur durch Beobachtung möglich. In dem wir begreifen, was Kinder tun, erkennen wir auch die Themen, die sie beschäftigen. Dann ist es uns möglich, Dinge bereitzustellen, die sie voran bringen, Räumlichkeiten zu gestalten und Weiterführendes einzubringen.
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Letzte Änderung: 18. August 2011 17:45 |